Mitglied im Bundesverband der Finanzplaner e.V. / Kooperation mit dem Bauherrenschutzbund

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Carsten Busch und Dominic Hoffmann von busch asset management in den Bundesverband der Finanzplaner e.V. aufgenommen wurden. Der Bundesverband wurde 1984 gegründet und ist ein Netzwerk unabhängiger Berater aus den Bereichen der Kapitalanlage, Finanzplanung, Beratung in Versicherungen, Bau- und Immobilienfinanzierung, Vermögensnachfolge, Gutachten und Beratung durch Sachverständige, betriebliche und finanzmathematische Analyse, betriebswirtschaftliche Beratung und Controlling sowie Existenzgründungsberatung.

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Marktbericht für das 4. Quartal 2018

Nachdem sich die Wallstreet lange von Sorgen un­beeindruckt gezeigt und zu Beginn des vierten Quartals noch neue Rekordstände erreicht hatte, gerieten in den letzten drei Monaten des Jahres 2018 auch US-Aktien massiv unter Druck. Ange­sichts des ungelösten amerikanisch-chinesischen Handelsstreits, eines drohenden ungeregelten „Bre­xits“ und zunehmender Anzeichen einer Kon­junkturabkühlung erlebten die Aktienmärkte das schlechteste Quartal seit der Finanzkrise vor zehn Jahren.

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Frohe Weihnachten!

Liebe Kunden und Geschäftspartner,

wir bedanken uns für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2018 und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Fest sowie ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Ihr Team von busch asset management

Was Fondssparer über die Vorabpauschale 2019 wissen müssen

Frankfurt, 28. November 2018.

Anfang 2019 werden einige Fondsspa-rer auf ihrem Konto eine Abbuchung wegen „Fondsbesteuerung“ vor- finden. Sie sollten sich nicht wundern: Hintergrund für diese Abbu- chung ist die Investmentsteuerreform. Sie trat Anfang 2018 in Kraft und sieht für viele Fonds, die keine oder nur in geringem Umfang Ausschüttungen vornehmen, eine Besteuerung auf Basis einer Pau- schale vor. Bei der sogenannten „Vorabpauschale“ geht das Finanz- amt von einem fiktiven Ertrag aus. Sie wird von der depotführenden Stelle berechnet. Wenn die Erträge über dem Freistellungsauftrag liegen (maximal 801 Euro pro Person), führt sie den Steuerabzug durch, Anleger müssen nichts unternehmen. Liegt sie darunter, erfolgt keine Abbuchung. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ derim BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Der Gesetzgeber will bei Investmentfonds sicherstellen, dass der An- leger einen Mindestbetrag versteuert. Die Vorabpauschale errechnet sich aus der Differenz zwischen dem sogenannten Basisertrag des Fonds und dem ausgeschütteten Betrag. Den Basisertrag für 2018 ermitteln die depotführenden Stellen in Deutschland Anfang 2019. Der Basisertrag entspricht dem Rücknahmepreis des Fondsanteils zu Jahresbeginn 2018 multipliziert mit 70 Prozent eines Basiszinses, den die deutsche Bundesbank jedes Jahr berechnet und veröffentlicht. Die Vorabpauschale kann nur maximal so hoch sein, wie die tatsächliche Wertsteigerung eines Fonds im Kalenderjahr, zuzüglich der Summe der Ausschüttungen. Die depotführende Stelle darf die erforderlichen Beiträge zur Abführung der Steuer auf die Vorabpauschale direkt vom Girokonto oder einem anderen Einlagenkonto des Anlegers einziehen, eine Einwilligung des Anlegers ist dafür nicht erforderlich. Eine Abbu- chung erfolgt wohlgemerkt nur, wenn die Erträge den Freistellungsauf- trag übersteigen.

Sollte das Konto keine Deckung aufweisen, darf die Bank für die Steuer auch den Dispokredit nutzen, sofern der Anleger im Vorfeld nicht schon widersprochen hat. Sobald der Fondssparer den Fondsanteil tatsächlich verkauft, verrechnet die depotführende Stelle die bereits gezahlte Steuer auf die Vorabpauschale mit der bei Ver- kauf fälligen Abgeltungsteuer.

Wichtig für Anleger ist ein in ausreichender Höhe gestellter Freistel- lungsauftrag. Da der Abzug der Steuer auf die Vorabpauschale An- fang 2019 erfolgt, sollten Anleger ihren Freistellungsauftrag am bes- ten noch in diesem Jahr anpassen.

Weitere Informationen zur Vorabpauschale und ihrer Berechnung finden Sie hier.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unterwww.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie „Finanzwissen für alle“ vom BVI.