Wichtig: Rücklage zum Werterhalt einer Immobilie bilden – Lösung: Fondssparen nach Plan

Wenn die Baufinanzierung in trockenen Tüchern ist und die Übergabe der Immobilie erfolgte, heißt es, ihren Wert zu erhalten. Wer hier ausreichend flexibel sein will, sollte eine Instandhaltungsrücklage bilden, um Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen abzudecken.

Mit einer regelmäßigen, monatlichen Spareinlage auf einem separaten Konto sind Immobilienbesitzer am besten für die Unterhaltungskosten von Haus oder Eigentumswohnung gewappnet. Für eine solche Instandhaltungsrücklage gibt es klassisch drei Optionen:

  • Besparung auf ein Sparkonto
  • Abschluss eines Bausparvertrages
  • Fondssparplan

Auf die ersten beiden Varianten schlägt die Niedrigzinsphase durch. Die Zinsen für Spareinlagen oder Tagesgeld sind historisch gering, selbst Bausparverträge erwirtschaften kaum die Abschlussgebühr – und sie sind nur eingeschränkt verfügbar.

Bleibt Alternative drei, der Fondssparplan. Er bietet eine angemessene Rendite bei ständiger Verfügbarkeit. Um einen Fondssparplan und die Funktionsweise unseres Fondsshop zu erläutern, haben wir – passend zur kürzlich beendeten WM – das Modell Fußball gewählt: 

Der Trainer – sprich: der Anleger – bestimmt die grundsätzliche Ausrichtung und Taktik der Mannschaft. Fünf Risikoklassen stehen zur Auswahl, mit denen eine konservative, defensive, ausgewogene, chancenorientierte oder risikofreudige Aufstellung bestimmt wird. 

Die passende Aufstellung leitet sich von der Anlagedauer und der persönlichen Risikoneigung ab. Umso länger der Anlagezeitraum ist, desto eher empfiehlt sich eine chancenorientierte bis risikofreudige Aufstellung der Mannschaft. Bei kurzem Turnierverlauf (= wenige Jahre) sollte der Vermögenserhalt im Vordergrund stehen. Das Team wird besser etwas defensiver aufgestellt. 

Für jede der fünf Aufstellungen haben wir in unserem Fondsshop ein passende Mannschaft aus zehn Einzelspielern (= Fonds) zusammengestellt und Modellportfolio genannt. Die Fonds haben – wie in einer Mannschaft – unterschiedliche Aufgaben. Einige sind für die Abwehrarbeit in fallenden Märkten geeignet, andere sorgen für ein stabiles Mittelfeld, während die Stürmer unter den Fonds Rendite erwirtschaften. Alle orientieren sich jedoch an der persönlichen Ausrichtung und Taktik des Anlegers. Selbstverständlich können diese auch selbst ihr eigenes „Team“ aus mehr als 150 Einzelfonds zusammenstellen und so eine ganz eigene Aufstellung verwirklichen. 

In regelmäßigen Abständen überprüfen wir die Leistung der einzelnen Fonds und informieren den Kunden, wenn eine Auswechslung sinnvoll ist. Und: Wir behalten die Balance innerhalb des Teams im Auge. Der Anleger wird informiert, wenn es geboten ist, besonders starke Fonds zu verkaufen, um Gewinne zu realisieren. Gleichzeitig raten wir, in andere Teammitglieder zu investieren, um die ursprünglich gewählte Aufstellung wieder auf den Platz zu stellen. 

Wie kommen Sie ins Spiel? Neben Einmalanlagen ist ein monatlicher Sparplan ab einer Sparrate von 100 Euro möglich. 

Neben der Instandhaltungsrücklage bietet sich ein Fondssparplan auch für folgende Ziele an:

  • Kindersparpläne
  • private Altersvorsorge
  • allgemeiner Vermögensaufbau

Fragen? Sehr gerne vergleichen wir mit Ihnen die verschiedenen Modellportfolios und freuen uns, Ihre Fragen im Detail zu beantworten.

Team busch asset management

Fondsportrait der Woche

Im Fondsportrait der Woche stellen wir Ihnen jeweils einen Fonds aus den 150 Fondsfavoriten innerhalb des Fondsshops vor. Das Fondsportrait der Woche dient lediglich der Information. Es ist kein Verkaufsprospekt und enthält kein Angebot zum Kauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots für das vorgestellte Produkt und darf nicht zum Zwecke eines Angebots oder einer Kaufaufforderung verwendet werden. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken des Fondsshops und der Fondsfavoriten.

Anlageziel ist es, durch die flexible Aufteilung des Vermögens größere Aktienkursrückschläge zu vermeiden und einen Zusatzertrag zu einer Rentenanlage zu erwirtschaften. Der Fonds investiert in eine flexible Mischung aus Anleihen, weltweiten Aktien, Bankguthaben sowie Zertifikaten. Die maximale Aktienquote liegt bei 40%. Als Rentenanlagen kommen vor allem Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe in Frage, die hauptsächlich auf Euro lauten.

Teures Stadtleben

Auf dem deutschen Immobilienmarkt wird das Wohnen zumindest in größeren Städten immer teurer – dennoch haben nur wenige Deutsche nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, ihre Mietzahlungen oder Hypothekenraten aufzubringen. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der ING-DiBa in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.

Vertiefende Informationen erhalten Sie hier in der Studie.

Die ING und die ING-DiBa veröffentlichen regelmäßig spannende Studien zu Fragen rund um das Kundenverhalten und wirtschaftspolitischen Veränderungen.
Schauen Sie hier mal rein.

Eigentum oder Miete?

Soll ich kaufen oder lieber doch nicht? Und wenn ich gekauft habe, habe ich damit womöglich eine falsche Entscheidung getroffen? Fragen wie diese habe ich in der vergangenen Zeit häufig gehört und noch häufiger gelesen. Zahlreiche Journalisten schreiben über einen scheinbaren Trend weg vom Eigentum hin zur Miete. So wie in der Printausgabe des Stern in der vergangenen Woche. In seiner Geschichte "Trautes Heim. Glück. Allein." erzählt der Autor, warum die einstige Traumimmobilie für ihn zur Belastung wurde. Einer meiner ersten Gedanken dazu: Wie kann man diesen Schritt bereuen? Studien belegen, dass 96 Prozent der jungen Menschen in Deutschland von einem eigenen Zuhause träumen. Ein eigenes Zuhause gibt den Menschen Freiheit und Sicherheit. Außerdem: Kann sich eine so große Zahl an Menschen wirklich irren? Ein zweiter Gedanke: Die Geschichten der Journalisten sind nicht falsch. Eigentum muss in das jeweilige Lebenskonzept passen. Herauszufinden, ob es das tut oder nicht, ist zu einem großen Teil auch Ihre Aufgabe, liebe Leser. Denn in einer umfassenden Beratung sollte doch die wichtigste Frage sein: Warum wollen Sie eine Immobilie kaufen? Was bezwecken Sie damit und wo sehen Sie sich in fünf bis zehn Jahren? Verstehen Sie mich richtig - Zinsen, Tilgung und Eigenkapital sind ebenfalls wichtige Faktoren. Aber damit finden wir nicht heraus, ob der Kauf die passende Entscheidung für Ihren Kunden ist oder er es womöglich bereut und stattdessen lieber mieten sollte. Einen interessanten Beitrag zu dem Thema habe ich kürzlich in der FAZ gelesen.

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Vorübergehende Schwankungen oder Trendwende: Wohin gehst Du, Bauzins?

Nachdem die Baugeldzinsen lange Zeit nur eine einzige Richtung – nämlich nach unten – zu kennen schienen, zogen sie Anfang Mai plötzlich merklich an und stiegen seither um bis zu 0,7 Prozentpunkte. Was hat dies zu bedeuten? Und vor allem: Stehen weitere Zinsanstiege bevor? – Das fragen sich derzeit nicht nur Finanzanalysten sondern auch Immobilieninteressenten und Häuslebauer: Handelt es sich bei den jüngsten Zinsanstiegen um kurzfristige Schwankungen, wie es seit Beginn des kontinuierlichen Zinsverfalls 2009 bereits einige gab, oder markieren die steigenden Zinsen vielmehr den Beginn einer grundlegenden Trendwende? Und: busch asset management hat die Entwicklung der letzten Wochen noch einmal für Sie unter die Lupe genommen und plädiert für Ruhe und Gelassenheit trotz eines volatilen Zinsumfelds.

Zinschart

Was ist da los? – Mögliche Ursachen für den Zinsanstieg

Während sich die Zinsentwicklung bei den Hypothekendarlehen sehr stark an den Pfandbriefrenditen orientiert, geht deren Entwicklung wiederum eng einher mit der lang laufender Anleihen wie zum Beispiel zehnjähriger Bundesanleihen. Da hier – sicher auch ein gutes Stück weit durch Spekulation getrieben – seit Mitte April deutliche Kurssprünge zu verzeichnen waren, gingen in der Folge auch die Baugeldkonditionen klar nach oben.

Auf die Frage nach den Ursachen für die Entwicklung am Anleihenmarkt gibt es allerdings keine hundertprozentig befriedigende Antwort, dafür aber verschiedenste Theorien. Manche Ökonomen führen psychologische Gründe wie etwa die öffentliche Neupositionierung einiger großer Investoren als ursächlich an, andere erhöhte Inflationserwartungen. Letztere haben sich inzwischen sogar bewahrheitet: Während im Euro-Raum die Inflationsrate im April noch bei 0,0 Prozent gelegen hatte, ist sie im Mai auf 0,3 Prozent angestiegen.

 

Wie könnte es weitergehen? – Szenarien für die zukünftige Bauzinsentwicklung

Bei ihrer geldpolitischen Sitzung am vergangenen Mittwoch hat die Europäische Zentralbank den Kurs ihrer freigiebigen Geldpolitik noch einmal bekräftigt: Der historisch niedrige Leitzins wird bei 0,05 Prozent belassen, das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen wie geplant fortgesetzt. Bleibt also alles beim Alten? – Nicht ganz, denn Mario Draghi signalisierte auch, dass er nicht gegen die zunehmende Volatilität am Anleihemarkt intervenieren werde und dass man sich zukünftig an Phasen mit stärkeren Renditeschwankungen gewöhnen müsse. Stellt sich nur die Frage, wie stark diese Bewegungen ausfallen werden, und ob sie bereits Vorboten eines großen Zinsumschwungs sein könnten?

Einerseits scheint es für eine „richtige“ Zinswende noch zu früh, sollte doch das bis September 2016 laufende Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank dauerhafte Zinsanstiege vorerst begrenzen und müsste sich erst ein wirklich nachhaltiger wirtschaftlicher Aufschwung im ganzen Euro-Land einstellen. Andererseits sind die Anzeichen für einen solchen derzeit vielversprechend: Die Inflation, so Draghi, habe Anfang des Jahres ihre Talsohle durchschritten und steige nun aufgrund der geldpolitischen Maßnahmen wieder an. Auch die Arbeitslosenquote im Euro-Raum hat sich positiv entwickelt: Zwar ist sie nicht gesunken, hat aber zumindest nicht weiter zugenommen. Wie auch immer die zukünftige Entwicklung im Detail aussehen mag: Dass die Baugeldzinsen demnächst noch einmal ihr Allzeittief vom April erreichen werden, erscheint damit momentan immer unwahrscheinlicher.

 

Ruhe bewahren – Der richtige Umgang mit der aktuellen Zinssituation

Mit Konditionen von beispielsweise um die 1,71 Prozent effektiv für zehnjährige Zinsbindungen sind die Finanzierungsbedingungen trotz des jüngsten Zinsanstiegs im historischen Vergleich noch immer sehr günstig. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Finanzmärkte in Bewegung geraten sind und daher für die nächste Zukunft eine höhere Zins-Volatilität zu erwarten ist. Diese können Immobilieninteressenten für sich nutzen, doch sollten sie sich bei ihrer Entscheidung auf keinen Fall unter Zeitdruck setzen: Natürlich kostet ein Zinsanstieg von bis zu 0,7 Prozentpunkten auf zehn Jahre gerechnet mehrere tausend Euro Zinskosten zusätzlich und es ist verständlich, wenn Kunden sich daher vor einem weiteren Zinsanstieg fürchten. Allerdings darf dies unter keinen Umständen zu Kompromissen beim Objekt, zur Übereilung bei der Angebotsannahme oder zu einer „abgespeckten“ Beratung führen. Denn eines trifft völlig unabhängig von der konkreten Zinssituation immer zu: Nicht die Finanzierungslösung mit dem geringsten Zinssatz ist langfristig die beste, sondern die, welche optimal auf die Erfordernisse des Kunden abgestimmt ist und ihm – etwa dank sorgfältig gewählter Sonderausstattung – maximale Flexibilität ermöglicht.