CHANCE UND RISIKO - MISCHFONDS SIND GGF. DIE BESSERE ALTERNATIVE


Die Problematik bei vielen unzufriedenen Anlegern ist, dass sie aufgrund hervorragender Ergebnisse, die einer oder mehrere Fonds jüngst erzielt haben, mit hohen Erwartungen in diese Fonds investiert bleiben und sich keine Gedanken darüber machen, wie hoch die Schwankungsbreite des Ergebnisverlaufs (und damit das maximal akzeptierte Rückschlagpotential) ausfallen darf. Folgt dem steilen Anstieg (an dem der Anleger oft  nicht beteiligt war) ein herber Kurssturz, so wird zum völlig falschen Zeitpunkt die Konsequenz gezogen: Ausstieg mit Verlust! Gerade bei Länder-, Branchen- oder Themen-Investitionen, bei denen die Trends noch deutlich ausgeprägter verlaufen, wird dies zu einer großen Gefahr für den langfristigen Erfolg der Vermögensanlage (vgl. Tabelle zu „Strategie 1 und 2“). Es kommt also ganz wesentlich darauf an, eine möglichst genaue Definition der Anlageziele vorzunehmen. Ggf. kann ein „langweiliger“ Mischfonds die deutlich bessere Alternative sein:

Jeder vermiedene (oder zumindest abgeschwächte) Rückgang muss anschließend nicht aufgeholt werden. Und dass man mit einer defensiveren Ausrichtung (helle Linie) nicht zwangsläufig auf Ertragschancen verzichten muss, zeigt der langfristige grafische Vergleich eines hervorragenden Mischfonds mit dem Fonds-Klassiker „Templeton Growth Inc.“ (durchschnittlich 10,50% p. a. seit 1954). Es scheint plausibel, dass der Mischfonds langfristig offensichtlich trotz – oder gerade wegen - seiner geringeren Schwankung deutlich ansprechendere Erträge generieren kann.