WIE FUNKTINONIERT DIE FONDSAUSWAHL?


In einem persönlichen Gespräch werden Ihnen verschiedene Fonds vorgestellt. Dabei werden die Vergangenheitswerte für die Wertentwicklung (auch als „Performance“ bezeichnet) und die Schwankungsbreite der Wertentwicklung (auch als „Volatilität“ bezeichnet) in Relation zu den Extremwerten der jeweils vergleichbaren Fonds gestellt. Im Prinzip handelt es sich hier um Kennzahlen für Chance (Wertentwicklung) und Risiko (Schwankungsbreite). Nur selten wird es vorkommen, dass ein Fonds über verschiedene Zeiträume der Fonds mit der besten Wertentwicklung und/oder dem geringsten Risiko ist. Die beiden Tabellenausschnitte zeigen beispielhaft die Ein-Jahres-Werte zweier Fonds aus der gleichen Vergleichsgruppe per 30.06.2007. Ein Fonds erzielte die gruppenbeste Performance mit der höchsten Volatilität während ein anderer Fonds den geringsten Wertzuwachs mit der niedrigsten Volatilität erzielt. Der „beste“ Fonds wird jedoch eher im Mittelfeld zu suchen sein, wo er entweder ein überdurchschnittliches Ergebnis bei mäßiger Volatilität oder ein ggfs. sogar durchschnittliches Ergebnis bei sehr geringer Volatilität  erzielt.

Es ist aber häufig zu beobachten, dass Fonds über verschiedene Zeiträume unterschiedliche Ergebnisse erbringen. So kann ein Fonds über ein Jahr den höchsten Wertzuwachs haben und über drei Jahre unter „ferner liefen“ rangieren. Nur Fonds, die ein hohes Maß an Gleichmäßigkeit ihrer Ergebnisse in Relation zur Vergleichsgruppe aufweisen können, kommen in die engere Auswahl. Natürlich gibt es noch viele weitere Kriterien, die zählen.