FEST-DARLEHEN

Das Fest-Darlehen kann eine Möglichkeit für Kapitalanleger ein, steuerliche Vorteile einer Immobilienanlage auszuschöpfen. Diese Darlehen spielen derzeit aber eine eher untergeordnete Rolle. 

So funktioniert's:

Auch beim Fest-Darlehen setzt sich die monatliche Zahlung aus einem Zins- und Tilgungssatz zusammen. Die Tilgungsleistung fließt nicht direkt an die Bank zurück, sondern wird in festverzinsliche Wertpapiere, Fonds, Kapitallebensversicherungen oder Sparpläne investiert. Zur Finanzierung der Immobilie dient ein Zinszahlungsdarlehen, auf das Sie nur Zinsen bezahlen und dessen Restschuld während der gesamten Laufzeit konstant bleibt. Die Ausschüttung der Geldanlage wird dann zur Rückzahlung des Darlehens verwendet – und kann bei langfristig positiver Wertentwicklung der Anlage einen entsprechenden Vermögensüberschuss darstellen.

Für wen ist es sinnvoll?

Das Fest-Darlehen könnte sich für Kreditnehmer empfehlen, die ihre Immobilie nicht selbst bewohnen, sondern vermieten wollen. Diese Kapitalanleger können Zinsen aus der Immobilienfinanzierung steuerlich absetzen. Allerdings spielen Festdarlehen in der Baufinanzierung heute eine eher untergeordnete Bedeutung. 

Optionen (evtl. gegen Aufpreis):

  • Bereitstellungszinsfreie Zeit: oft 6 bis 12 Monate

  • Vorfälligkeitsschutz: z.T. in Härtefällen, z.T. gegen Zinsaufschlag