DEFENSIVERE STRATEGIE IST NICHT GLEICHBEDEUTEND MIT GERINGEREM ERTRAG


Sowohl die kleine schematische Tabelle auf der zweiten Seite als auch der langfristige Vergleich eines erfolgreichen Aktienfonds mit einem globalen Mischfonds auf der vorigen Seite zeigen bereits, dass eine konsistente Entwicklung, also eine Entwicklung, die mit geringeren Schwankungen auskommt, durchaus langfristig vergleichbare Erfolge bringen kann. Natürlich wird es zwischenzeitlich Phasen geben, in denen der Aktienfonds deutlich überlegen scheint (bspw. 2003 – 2006). Hiervon darf man sich nicht verunsichern lassen, denn in der nächsten Korrektur oder Baisse schlägt die Stimmung schnell wieder um. Wie sich verschiedene Mischfonds in der Krise seit Mitte 2007 bspw. in Relation zum Klassiker „DWS Vermögensbildungsfonds I“ (dunkelblau) entwickelt haben, zeigt die linke Grafik. Dass mit einem solch vorsichtigem Agieren nicht zwangsläufig alle Chancen im Aufschwung vergeben sind, zeigt die längerfristige Betrachtung in der rechten Grafik, in der genau die gleichen Fonds mit dem DWS-Aktienfonds gut mithalten konnten.

Fazit: Depotstrukturierung ist die Kunst, den „Grat zwischen Angst und Gier“ auszuloten und zu versuchen, auf keiner der beiden Seiten abzustürzen.