Die Probleme der Lebensversicherer und der Neukunden werden jetzt publik......

Bricht eine der wichtigsten Säulen der Altersversorgung weg? Nach Presseberichten können angeblich einige Versicherer nicht mehr den Garantiezins für Lebensversicherungen in voller Höhe auszahlen. Im Bundestag werden Hilfen für notleidende Lebensversicherungen diskutiert. 

Die Info basiert auch auf der Basis des internen Protokolls des Bundesfinanzministeriums. Hier wird auch ganz deutlich, welche Folgen mit einem plötzlichen Zinsanstieg verbunden wären– der auf den ersten Blick erst einmal positiv zu bewerten ist.

Jedoch bis der Tanker Lebensversicherung diesen Zinsanstieg wieder an die Kunden weitergeben kann, wären viele dazu bereit die Verträge aufzulösen um direkt am Markt an höheren Zinsen zu partizipieren. Der Run würde sukzessive los gehen nach dem Motto: Der Letzte macht das Licht aus. Dann würden die Privatkunden ihr Geld abziehen und der Kunde in den geförderten Schichten wäre der Dumme. Dieser Aspekt – einen möglichen Runs -  wird auch direkt am Anfang des Protokolls des BMF neben der Problematik mit den niedrigen Zinsen bewertet. (Protokoll liegt uns vor)

"1. Lage der deutschen Lebensversicherung

Die künftige Risikotragfahigkeit derLebensversichemngsunternehrnen wird auf mittlere Sicht im Wesentlichen durch Entwicklungen auf den Kapitalmärkten beeinflusst.

Die wichtigsten möglichen Belastungen durch den Kapitalmarkt sind

  • eine anhaltende Niedrigzinsphase (,japanische Verhältnisse")
  • ein mögliches Umschlagen in eine Hochzinsphase ("Inflationsszenario")."

Ferner wird deutlich wie hoch die Zinszusatzreserve bis 2020 aussieht. Sie liegt nach Meinung des BMF bei ca. 61 Mrd. €. (Diese Gelder stehen nicht für den Überschuss zur Verfügung sondern werden zur Finanzierung der 4% verwendet.!!!! Der aktuelle Neukunden finanziert dann den Garantiezins von 4%.

"Nach den Ergebnissen einer Untersuchung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Jahr 2011 bringt eine anhaltende Niedrigzinsphase alleine bis 2018 keinen deutschen Lebensversicherer in Schwierigkeiten, jedoch sinkt die Risikotragfahigkeit bei einer signifikanten Anzahl der Unternehmen. In der Gesamtschau könnten die Untemelunen bis zum Jahr 2025 eine Nettoverzinsung oberhalb des mittleren Rechnungszinses erzielen. Allerdings müssten sie bis zum Jahr 2020 zusätzliche Mehraufwendungen von insgesamt 61 Mrd. Euro für den Aufbau der Zinszusatzreserve leisten. Zur Finanziemng des mittleren Rechnungszinses und der Zinszusatzreserve reichen die Kapitalelträge nicht aus. Inzwischen hat sich das Zinsumfeld gegenüber den Testannahmen weiter verschärft. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Unternehmen künftig in Schwierigkeiten geraten können."

Der Artikel des Handelsblatts fasst diese Problematik noch einmal zusammen. In diesem volatilen Marktumfeld ist die Anlage bei den Elite Vermögensverwaltern 

– Warburg, Haspa, Dr. Jens Erhardt, Morningstar, Flossbach von Storch -

für den Kunden eine Chance einen stabilen Vermögensaufbau in den kommenden Jahren sicher zu stellen, bei dem er nicht die Altlasten der Lebensversicherer finanziert.