antea (A0DPZJ) mit neuem Höchststand

Der von Dr. Hendrik Leber, Dr. Jens Ehrhardt und Dr. Bert Flossbach je zu einem Drittel gemanagte "antea" hatte im letzten Jahr ganz besonderes Pech. Er hatte seinen Höchststand in 2011 gleich in den ersten Januartagen und seinen darauffolgenden Tiefstand fast zum Ende des Jahres. Dabei blieb der Maximalverlust in 2011 mit 11,97% nur knapp unter dem historischen Maximum Drawdown von 12,02%. Das Jahresergebnis 2011 sieht jedoch mit einem Minus von 8,84% nicht schön aus. Während viele (auch vermögensverwaltende) Fonds, die ihren Höchststand im Januar 2011 hatten, auch aktuell noch deutlich unterhalb dieses Höchststandes notieren, konnte man sich bei der antea AG nun schon wieder über ein neues Allzeithoch freuen. Der Vergleich mit einem mehr als 5 Milliarden Euro schweren Aktienfonds zeigt, wie schwer es für den Aktienfonds sein dürfte, den Vorsprung des vermögensverwaltenden Fonds aufzuholen. Denn nicht nur bis Anfang 2011 entwickelte sich der "antea" auf Augenhöhe mit dem DWS-Flaggschiff - auch in den letzten sechs Monaten erzielten beiden Fonds nahezu exakt den gleichen Wertzuwachs. So kann sich der Vorsprung des vermögensverwaltenden Fonds in der nächsten Korrekturphase eigentlich nur vergrößern.

Bereits spätestens im August dieses Jahres hatten nahezu alle unsere Kauf- empfehlungen ihre Höchststände aus den Vorjahren überboten. Lediglich der "AC - Risk Parity 7" (A0NH4J) sowie der "M&W Privat" (A0LEXD, die beide ihren letzten Höchststand am 09.09.2011 markierten, liegen auch aktuell noch unter dem damaligen Höchststand. In beiden Fällen fehlen jedoch nur noch rund 0,3% für einen neuen historischen Höchststand.