Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: 100% MPA

Der Mehrwertphasenanteil (MPA) ist laut unserer Definition nicht unterbrochen, solange innerhalb eines Drei-Monats-Zeitraums jeweils ein neuer Höchststand erreicht wird. Demnach erreichte der "Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen" (A0M8HD) seit seiner konzeptionellen Umstellung im Frühjahr 2009 einen MPA von sage und schreibe 100%.

Seit der Fonds nämlich einen für seine Zielsetzung viel zu hohen Drawdown erlitt, wurde die Konzeption des überwiegend im deutschsprachigen Raum investierenden Fonds nämlich um eine Absicherungskomponente über Derivate ergänzt. Seitdem war die längste Leidensphase ("maximum under water period") auf 83 Tage beschränkt. Dies entspricht auf den Tag genau der bislang längsten Leidensphase des konservativen "Dexia Index Arbitrage" (A0MW1Q). Stellt sich die Frage, ob man nun einen solchen Fonds auch erzkonservativen Kunden anbieten darf. Wir meinen nein, denn es handelt sich immerhin um einen Fonds, der vor allem in Small und Mid Caps investiert und zudem diskretionäre Absicherungsentscheidungen trifft, die natürlich auch mal falsch sein können.Auf jeden Fall hat Frank Fischer von der Frankfurter Shareholder Value Management AG bislang einen ganz phantastischen Job gemacht. Über die letzten drei Jahre (Stand: 30.06.2012) hat er immerhin im Schnitt einen Wertzuwachs von 21,39% p.a. erwirtschaftet.