Prometheus Global Turnaround Trends: Da braut sich was zusammen

In einer aktuellen Aussendung zitiert Prometheus aus dem Jahrbuch der Europäischen Integration 1992: "Der Grieche wird die Statistiker noch verrückt machen. Er nimmt den letzten Platz in der EG beim Pro-Kopf-Einkommen, bei der Produktivität und beim Zuwachs des Bruttosozialprodukts ein, aber er erweist sich als Champion beim Konsum. Mehr als mit mancher Zahlenreihe sind damit Griechenlands Wirtschaftsprobleme "auf den Punkt" gebracht. Griechenlands Achillesferse ist die Wirtschaft: Stabilisierungsbemühungen werden seit 1990 unternommen, eine durchgreifende Trendwende zeichnet sich nicht ab. Gewisse Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage sind indessen unübersehbar: Die Inflation hat sich gegenüber dem Vorjahr von 18,5 auf 15,5% verringert. Die Arbeitslosenquote steigt jedoch weiter. Weitgehend ungelöst sind indes die gravierenden Strukturprobleme der griechischen Wirtschaft. Entsprechend skeptisch werden auch die Aussichten Griechenlands in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion gesehen."

Die seinerzeitige Verlustphase der Athener Börse von 07/1990- 11/1992 (28 Monate) brachte in der Spitze ein Minus von 60,4%. Die sich anschließende Turnaroundphase der Athener Börse nach der Analyse im Jahr 1992 dauerte von 11/1992-09/1999 (82 Monate) und brachte ein Plus von 1.057%.

Die jüngste Verlustphase der Athener Börse von 10/2007-01/2012 (50 Monate) brachte in der Spitze ein Minus von 91,0%. Noch ist der "Prometheus Global Turnaround Trends" (A0M8DV) nicht in Griechenland investiert, doch wenn das Turnaround-Signal gegeben ist, wird der Fonds mit 12% in Griechenland investieren, da Griechenland in den letzten fünf Jahren dreimal unter den fünf schlechtesten MSCI-Märkten rangierte.

Aber auch weitere Märkte sind inzwischen "ausgebombt" und möglicherweise bereits auf dem Weg zur Erholung. So verlor Irland in der Spitze 84% und hat sich seit dem Turnaround-Signal (und entsprechender Investition von 16% des Fondsvermögens) um knapp 20% erholt. Vietnam, Russland, Österreich und Belgien gehören ebenfalls zu den Turnaround-Kandidaten des Fonds. Alle diese Länder haben zwischen 75% und 83% Drawdown erlitten. Es würde allen bisherigen Erfahrungen widersprechen, wenn die Börsen in diesen Ländern nicht irgendwann mit einer kräftigen Gegenbewegung reagieren. Dies käme der Fondswertentwicklung konzentriert zugute.